Flipped Classroom

Das umgedrehte Klassenzimmer

Die Idee dahinter

Im klassischen Unterricht, so wie es sich die SchülerInnen gewohnt sind, erfolgt die Erarbeitung während der Unterrichtslektion, bzw. die Theorie wird in der Lektion erklärt und zu Hause werden dann die Aufgaben dazu gelöst, vertieft und gefestigt. Je nach Lehrperson geschieht die Wissensvermittlung häufig im Frontalunterricht. Im umgedrehten Klassenzimmer erfolgt die Erarbeitung/Vorbereitung zu Hause, und die Aufgaben werden im Unterricht zusammen gelöst. Der Input zu Hause wird oft in der Form von einem Erklärvideo gegeben.

Vorgehen

Als Erstes habe ich meinen Schülern das Konzept vom umgedrehten Klassenzimmer erklärt und die Vorteile herausgestrichen: kurze Vorbereitungszeit zu Hause, die Erarbeitung erfolgt im eigenen Lerntempo (Video wiederholt anschauen, pausieren), kollaboratives Bearbeiten und Lösen der Aufgaben im Unterricht.

Zudem habe ich festgestellt, dass beispielsweise in meinem Chemieunterricht die Unterrichtszeit von 45 min häufig für den “klassischen” Unterricht nicht ausreicht: Die SchülerInnen verlassen mein Klassenzimmer und gehen zusammen mit mir in den Chemieraum. Es erfolgt ein Theorieteil und dann das praktische Experimentieren: Lesen und Verstehen der Versuchsanordnung, Material aus den Schränken holen, Experiment aufbauen, durchführen, auswerten und dokumentieren. Und jetzt ist bereits schon wieder Zeit aufzuräumen. Diese Situation ist für mich und meine SchülerInnen unbefriedigend. Deshalb habe ich das Modell des umgedrehten Klassenzimmers gewählt. Meine Schüler lesen zu Hause die Versuchsanordnungen und schauen sich dazu die Theorie und die Experimente anhand von Filmen an. Sie bereiten die Lektion zu Hause vor.

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8 Tipps von Nate Ridgway für den Erfolg mit Flipped Classroom

Der Einstieg in das umgedrehte Klassenzimmer kann entmutigend sein. Hier sind einige Tipps, die zum Erfolg beitragen.